M. (Monique) C.J.M. de Letter RA:
"Am richtigen Platz in einer unternehmungslustigen Kanzlei"
"Neulich gab es da noch eine Sache, die mich ebenfalls auf verschiedenerlei Weise beschäftigt hat. Eine Mandantin im Alter von etwa 55 Jahren hatte gut zwanzig Jahre mit viel Freude und Engagement in einer Einrichtung der Sozialfürsorge gearbeitet. Zu ihrer Überraschung funktioniere sie nach Ansicht ihres Arbeitgebers auf einmal nicht mehr ordnungsgemäß. Ihr Arbeitgeber steuerte auf eine Beendigung des Dienstverhältnisses zu und war nicht bereit, ihr eine angemessene Kündigungsentschädigung auszuzahlen. Meine Mandantin hat sich
dagegen zur Wehr gesetzt. Als der Arbeitgeber seinen Auflösungsgesuch beim Amtsgericht vorgelegt hat, habe ich im Namen dieser Arbeitnehmerin dagegen Einspruch eingelegt. Zum Glück haben wir gewonnen. Wir wussten das Amtsgericht davon zu überzeugen, dass der Arbeitgeber unzureichend versucht hat, das Funktionieren meiner Mandantin auf die gewünschte Ebene zu heben. Dank diesem Urteil hat meine Mandantin ihren Job behalten. Dieser Urteilsspruch erschien sogar in einer Fachzeitschrift (siehe hier) und wurde sogar von den landesweiten Tageszeitungen aufgegriffen!
In dieser Sache flossen meine Motive, Jura zu studieren, zusammen. Ich wollte Menschen helfen, die nicht über Macht und Kenntnisse verfügen, bestimmte Probleme zu lösen. Dabei schwebte mir keine Karriere als Anwältin vor Augen; Rechtsanwälte assoziierte ich immer mit Strafrecht. Die Kommilitoninnen, zu denen ich noch Kontakt habe, entschieden sich alle wohl für das Strafrecht. Nach deren Ansicht sei das alles großartig, aber ihre Geschichten betonen, dass dies für mich die richtige Entscheidung war.
Während der Vorbereitung dieser und anderer Sachen profitiere ich immer von den Erfahrungen, die in dieser Kanzlei vorhanden sind. Martijn hat zum Beispiel eine Zeitlang beim Gericht gearbeitet und weiß also wie kein anderer wie sich eine Akte am besten vorlegen lässt. Abgesehen davon: Jedermann hat seinen oder ihren eigenen Schwerpunkt, es gibt also stets jemanden, mit denen ich mich zum Gedankenaustausch einfinden kann. So lerne ich schnell, ich sehe mich selbst im Wachstum begriffen. Familienrecht ist nur ein kleiner Teil meiner Arbeit. Mein Tag ist vor allem mit Unternehmens- und Arbeitsrecht ausgelastet. Das hat bereits an der Uni Superspaß gemacht, das trifft sich doch gut.
Ich hoffe, hier noch eine Weile zu sein. Die Kanzlei ist sehr lebendig und unternehmungslustig. Seit ihrer Gründung wächst sie immer weiter. Es ist spannend, dabei zu sein. In Zukunft erwarte ich, dass ich mich immer mehr auf einige Teilbereiche spezialisieren werde. Unternehmens- und Arbeitsrecht erstrecken sich beide über ein weites Feld. Durch Studium und Erfahrung werde ich dieses Feld auskundschaften und meine favorisierten "Plätzchen" finden. Darauf freue ich mich jetzt schon."
Mr. Monique de Letter ist vereidigt und gilt als eingetragener Rechtsanwalt. Auch beteiligt sie sich am (vom Staat) finanzierten Rechtsbeistand. Außer Arbeitsrecht und Unternehmensrecht sind ihre schwerpunktmäßige Interessen: Inkassos, Mietrecht und Ehescheidungen.









