N. (Negar) Moghtader RA:
"Es geht immer um die Menschen dahinter"
"Die größten Lektionen lernt man als Rechtsanwalt in der Praxis. Meine Praxis umfasst nun die Bereiche Arbeitsrecht und Schuldrecht. Ich kenne die Karte, ergründe die Wege und meine Kollegen geben ein Paar gute Reiseführer ab. Das Schöne am Arbeitsrecht ist meiner Meinung nach, dass ich wirklich etwas für die Menschen bedeuten kann. Es geht immer um
die Menschen dahinter oder um den Menschen hinter dem Unternehmer. Das Schöne am Schuldrecht besteht darin, dass man sich sehr aktiv an dem beteiligt, was Menschen miteinander auf die Beine stellen und welche Stolpersteine sich anschließend in den Weg stellen.
Bereits in der 3. Klasse des weiterführenden Unterrichts wusste ich, dass ich Jura studieren wollte. Ich denke, dass das mit meinem Hintergrund zu tun hat. Im Jahre 1994 bin ich mit meinen Eltern aus dem Iran in die Niederlande eingereist. Wir wurden mit Recht konfrontiert und wie es ausgelegt und interpretiert wird. Das hat mich fasziniert. Nach meinem Studium Internationales und Europäisches Recht an der Nimwegener Radboud Universität erhielt ich meine erste Stelle beim Gericht in Roermond.
Einer der Richter, mit denen ich zusammengearbeitet habe, stimulierte mich dazu, in die Anwaltschaft einzusteigen. Sie war selbst 25 Jahre lang als Anwalt tätig und sah gute Chancen für mich. Ihr wichtigster unterstützender Beweis: meine kommunikativen Fähigkeiten. Ich wollte schon, aber es erschien mir ratsam, zuerst etwas an meinem tabellarischen Lebenslauf herumzufeilen. Daher habe ich mich für die Welt der Arbeitnehmerüberlassung entschieden. Man kann dort überall herumschnuppern und lernt das weite Feld der juristischen Praxis kennen. Ich war in jener Zeit sehr vom Arbeitsrecht angetan und habe ziemlich viele Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.
Mit dieser Erfahrung habe ich mich bei einer mittelgroßen Kanzlei in Eindhoven beworben. Zuerst Immobilienrecht und Verwaltungsrecht, später habe ich auch einige Sachen erledigt, die sich im sozialen Sicherheitsrecht und Arbeitsrecht abgespielt haben. Ich kam ziemlich schnell dahinter, dass meine Zukunft im Arbeitsrecht liegt. Weil ich für Menschen einen Unterschied ausmachen möchte. Daher habe ich eine Kanzlei gesucht, die sich schwerpunktmäßig auf Arbeitsrecht spezialisiert hat und mit einem Auge für praktische Lösungen.
Nachdem Monique - wir haben zusammen die anwaltliche Berufsausbildung gemacht und sie ist nun meine Kollegin - mir erzählte, sie sei bei Swart & De Schepper eingestellt worden, habe ich mir die Website angesehen. Es stellte sich heraus, dass es noch eine offene Stelle gab. Ich habe eine E-Mail geschickt und die Sache ist gleich ins Rollen gekommen. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Im September 2010 habe ich hier meinen angestammten Platz eingenommen. Mir wurde der Raum geboten, mich weiterhin zum Anwalt mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und Schuldrecht zu entwickeln. Ich habe das Glück, dass Marco und Martijn mir immer zur Seite stehen können. Vom Inhalt her sind sie stark und dazu in der Lage, ihre Kenntnisse und Erfahrungen gut zu übermitteln. Auch daher habe ich mich ab dem ersten Tag hier in dieser Kanzlei wie zu Hause gefühlt."









